Valentin Schmeltzer

Bass / Keyboards / Akkordeon / Gesang

  

Obwohl Valentin der Jüngste der Band ist, muss er sich in Sachen musikalische Vergangenheit nicht vor den Anderen verstecken. Seine Wurzeln liegen zwar nicht in den 60er Jahren (denn da hat er noch nicht gelebt), jedoch besitzt er eine unglaubliche musikalische Kompetenz. Mittlerweile ist er auch vom Rock'n'Roll Fieber befallen, so dass er heute bei den BOYS of '64  unverzichtbar ist.


Angefangen hat’s bei dem 6-jährigen Valentin in Rumänien, wo er auch als deutsch-/österreichisch-stämmiger geboren wird. Er ist Spross einer großen musikalischen Familie, und schnell ist klar, dass er ein Instrument erlernen muss. Man entscheidet sich dann für die Mandoline und die Mandole,  später für das Akkordeon.

 

Da es von Anfang an gut klappt, wird der kleine Valentin schon als 7-Jähriger Mitglied in einem Akkordeonorchester. Gerade mal 13 Jahre alt tingelte er mit seinem Onkel durch die Städte und Dörfer und spielt auf Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und anderen Anlässen mit seinem Akkordeon Unterhaltungsmusik („Mit der Musik habe ich mehr Geld verdient als mein Vater“).

 

Unermüdlich lernt er neue Instrumente, versucht sich als 16-Jähriger am Bariton und wird gleich wieder Mitglied in einer Kapelle („Wir waren bald so bekannt, dass wir auf jeder Beerdigung in unserer Gegend spielten“).


Dann kommt die Entscheidung seiner Familie nach Deutschland auszuwandern. Nach einiger Zeit lässt man sich in Essen nieder. Doch Kontakte zu seinen musizierenden Landsleuten sind bis heute geblieben und von Zeit zu Zeit trifft man sich in Nürnberg, um Unterhaltungsmusik zu spielen.

 

In Essen aber findet er Anschluss bei der Gruppe BLUE MONDAY, bei der Peter Wehr parallel zu den BOYS mitspielt. Als Roland seinen Platz als Bassist räumt, ist für Peter sofort klar, dass er Valentin den anderen Jungs vorstellen muss.

 

Natürlich waren sofort alle begeistert von Valentin und heute ist er unverzichtbar geworden. So einen Musiker findet man nicht alle Tage!